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engel c

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Patricia Ertl

Lindenfeld 2b

8926 Kappel a. Albis

0041/ (0)43 466 58 12

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Himmel voller Sterne

Der Blick zum Himmel

Wohl schon seit Urzeiten hoben die Menschen ihren Blick zum Himmel, um "von oben" eine Botschaft zu bekommen als Hilfe für ihren Lebensweg. Menschen suchten seit jeher Orientierung in Raum und Zeit. In welche Richtung soll ich mich wenden? Wo ist mein Leitstern? Der Kompass mit den vier Himmelsrichtungen wurde oft in Form eines Sternes dargestellt. Die Sterne sind eine "Schrift des Himmels", mit welcher uns Botschaften aus den höheren Welten mitgeteilt werden. So bildet der Blick zu den Sternen wohl die ursprünglichste Art der Astrologie, wobei in früheren Zeiten das intuitive oder mediale Empfinden für die Bedeutung der empfangenen Botschaft sicher ausgeprägter war als heute.

In Indien heisst es, die Ursprünge der Astrologie seien den Menschen übermittelt worden durch die sieben Rishis, weise Sehende von den Sternen der Ursa Major, der Grossen Bärin. Wer sie wirklich waren, wissen wir heute nicht mehr. Ich stelle mir vor, wie damals spirituelle Frauen und Männer an sakralen Plätzen und an bestimmten Orten in der Natur meditierten und auf diese Weise innere Botschaften von den Sternen (oder Sternenwesen) erhielten. Alle Wahrnehmung war ganzheitlich verwoben mit den Zeichen am Himmel und in der Natur. Alles war beseelt und voller Omen, die gedeutet wurden. Die Verbindung von Himmel und Erde wurde bewusst gepflegt und auch kollektiv ständig erneuert, z.B. in unserem Kulturraum durch die acht Jahreszeitenfeste. Solange die Menschen Führung durch die unsichtbaren göttlichen Welten empfingen und ihre Handlungen danach ausrichteten, war ihr Leben in Gleichgewicht und Harmonie. Einklang der Welten von Unten und Oben war stets das Ziel von spirituellem Streben.

Spirituelle Weisheiten wurden über Tausende von Jahren mündlich weiter erzählt. Kernmotive blieben erhalten, Anderes wurde erweitert und modifiziert. Astrologie ist noch heute ein wunderbares Werkzeug, um "am Himmel zu lesen", was uns die Sterne für unser Leben mitteilen wollen.

Wo sind die Sterne geblieben?

Wer je in der Wüste war oder auf dem Ozean, der weiss, wie ein Sternenhimmel aussieht, der nicht vom Licht der modernen Welt verschmutzt ist. Der Anblick so eines Himmels ist unvergleichlich und wird wohl so schnell nicht vergessen. In der Schweiz ist so ein Anblick leider kaum mehr möglich. Wie ich mir sagen liess, gibt es in der Schweiz keinen einzigen Quadratmeter mehr, der nicht von Kunstlicht beeinflusst ist. Selbst in der Natur der abgelegensten Bergtäler bewirkt das Streulicht des Kunstlichts in der Atmosphäre, dass nur noch relativ wenige Sterne sichtbar sind. Bei mir in Kappel am Albis sind das ganze Jahr hindurch die Nächte so hell, dass von der Unendlichkeit des Sternenmeers nur noch ein paar übrig blieben. In den Städten ist es noch schlimmer. Die Nacht wurde zum Tag gemacht, die Dunkelheit von kaltem Licht verdrängt. Die Sterne sind in der modernen westlichen Welt verloren gegangen und aus unserem Bewusstsein weitgehend verschwunden. Der moderne Mensch in seiner materiellen Hybris ist blind geworden für himmlische Zeichen.

Alte Weisheit neu entdeckt

Auch in der westlichen Astrologie gingen die Sterne verloren. Der tropische Tierkreis scheint unabhängig von den Sternen zu funktionieren und die Horoskope kommen nicht mehr aus der Anschauung des Himmels, sondern aus dem Computer. Vermutlich finden sich nur noch wenige Astrologen am Nachthimmel zurecht, von der inneren Beziehung zu den Sternen ganz zu schweigen. In der Astrologie Indiens blieb jedoch das Sternenwissen noch erhalten. Und auch hier im Westen lässt sich eine hoffnungsvolle Morgendämmerung der Sterne erkennen. Das alte Wissen der babylonischen Astrologie wird langsam wieder zugänglich. Die aus der Sicht verschwundenen Sterne kommen nach und nach wieder ins Licht des Bewusstseins zurück. In der Astroszene gibt es Weiterbildungsseminare zum Thema Fixsterne. Das Internet stellt präzise Fixsternelisten zur Verfügung und neue Computerprogramme ermöglichen auf wundersam bequeme Art die Berechnung der Sternenpositionen in jedem Horoskop.

 

Sterne im Horoskop

In der modernen westlichen Astrologie sind die Sterne verloren gegangen. Die Horoskope kommen aus dem Computer und der Blick zum Nachthimmel ging vergessen oder lässt die Sterne hinter der allgegenwärtigen Kunstlichtverschmutzung verschwinden. Die herkömmliche Astrologie trägt eigentlich einen falschen Namen, denn sie arbeitet nicht mit den Sternen (griechisch asteria), sondern bekanntlich nur mit den Planeten unseres Sonnensystems, wo die Sonne der einzige Fixstern ist.
Neuerdings erleben die Sterne aber zu meiner grossen Freude ein Come back! Zwei wunderbare Frauen, Diana Rosenberg und Bernadette Brady, haben die Sterne wieder in die Astrologie zurück geholt, indem sie das Wissen der alten Kulturen erforschten und für die neue Zeit aufbereiteten. Sie taten dies mit unterschiedlichen Methoden, die beide eine ausserordentliche Bereicherung zur "normalen" Planetendeutung bringen (siehe unter Angebote, Beratungen, Fixsterne).  
Der niederländische Astrologie Oscar Hofman integriert die Fixsterne gemäss der klassischen westlichen Manier, eine sehr interessante Ergänzung zur herkömmlichen Horoskopdeutung.
Auch der deutsche Astrologe Peter Beck hat die Sterne wieder "vom Himmel geholt" bzw. verbindet sich mit ihrem Licht seit seiner Kindheit und übermittelt uns die dabei empfangenen Botschaften in seinen Büchern und Seminaren. So erhalten einzelne Planeten im Horoskop eine Lichtwesenheit aus den Sphären jenseits unserer Polarität als Hilfe bei der Bewältigung der irdischen Aufgaben. Seit Sommer 2016 sind bei jeder astrologischen Beratung durch Astrologie anders auch die Sternlichtbotschaften nach Peter Beck mit einbegriffen, wahrlich ein Geschenk des Himmels!

Jyotish, die vedische Astrologie, arbeitet seit jeher mit den Deutungen der Fixsterne. Die wohl ursprünglichste Astrologie ist der Weg des Mondes von Stern zu Stern bis zur Vollendung seines Umlaufes (siderischer Mondumlauf 27,3 Tage). In blumigen Liebesgeschichten vom Mond Chandra und den 27 Sternenschwestern, den Nakshatras ("Mondhäuser"), wird die uralte Bedeutung der Sterne auf poetische und bildhafte Art vermittelt. Bei jeder vedischen Horoskopdeutung durch Astrologie anders sind die Bedeutungen der wichtigsten persönlichen Nakshatras mit einbegriffen.

Wer die Positionen der bekanntesten Fixsterne im persönlichen Horoskop erfahren möchte, kann das einfach und kostenlos beim Schweizer Astrodienst www.astro.com (unter Gratis Horoskope, erweiterte Grafikauswahl).

Gerne erwähne ich auch das Buch STERNENLICHT von Fred Rubenfeld, in welchem viele viele Sterne in ihren Lichtqualitäten vorgestellt werden.

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